Architekturbüro Kaffenberger – zur StartseiteBüro Dilshofen anrufen: 06162 919 980

Burgen & Schlösser · Wiesbaden

Schloss Freudenberg

Heilung durch Kunst

Ein seltener erhaltener Bau der Reformarchitektur, Heimat des „Erfahrungsfelds der Sinne“ – über viele Jahre denkmalgerecht saniert und umgenutzt.

Schloss Freudenberg in Wiesbaden, Fassade mit Säulengiebel
Nutzung
Museum
Zeitraum
2011 – 2017
Denkmalstatus
Einzelkulturdenkmal
Standort
Wiesbaden

Bericht

Das westlich von Wiesbaden gelegene Schloss Freudenberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Familiensitz gebaut und gilt als einer der wenigen gut erhaltenen Bauten des Architekten Paul Schultze-Naumburg, eines wichtigen Vertreters der Reformarchitektur. Seit Mitte der 1990er Jahre wird es zusammen mit der anliegenden Parkanlage durch die dort ansässige „Gesellschaft für Natur und Kunst e. V.“ als „Erfahrungsfeld der Sinne“ genutzt. Heute deutschlandweit bekannte Konzepte wie der Barfußpfad oder die Dunkelbar wurden dort entwickelt und erstmals erprobt.

Seit rund 30 Jahren erfolgt eine begleitende denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung der Gesamtanlage unter dem Titel „Heilung durch Kunst“. Dieser Prozess wurde durch uns in enger Zusammenarbeit mit Betreibern, Fördergeldgebern und Behördenvertretern über viele Jahre hinweg geplant und umgesetzt.

Dabei ging es um Sanierungsmaßnahmen am Hauptgebäude im Inneren und an der Fassade, den Einbau einer neuen Sanitäranlage für die Besucher, die Etablierung eines Seminarbereichs mit Außenzugang und Fluchttreppe im Dachgeschoss, die Neuorganisation von Außenanlage und flankierenden Mauern bis hin zur Planung und Realisierung von Parkplätzen für die Besucher.

Abbildungen

Abbildungen

  1. Aquarellierte Entwurfsskizze „Stabhochsprung“ vor Schloss Freudenberg
    Abb. 1Stabhochsprung
  2. Modell mit Stäben vor dem Schlossmodell
    Abb. 2Modell mit Stäben vor dem Schlossmodell
  3. Entwurfscollage „Stangenwald“
    Abb. 3Gerüst
  4. Modell eines Gerüsts aus Holzstäben vor der Schlossfassade
    Abb. 4Modell eines Gerüsts aus Holzstäben vor der Schlossfassade
  5. Modell mit Apfelschale als Treppenskulptur
    Abb. 5Modell mit Apfelschale als Treppenskulptur