
Mittelburg
Feiern in der alten Burg
Architekturbüro für Denkmalpflege · Reinheim-Dilshofen & Wiesbaden
Seit über 24 Jahren arbeiten wir nahezu ausschließlich an Kulturdenkmalen – mehr als 550 Projekte von der Bauaufnahme über Fördermittel bis zur Fertigstellung.

Haltung
Unser Anspruch ist es, diese Werte zu bewahren und zugleich tragfähige Lösungen für heutige und zukünftige Nutzungen zu entwickeln. Dabei verbinden wir wissenschaftliche Genauigkeit, handwerkliches Verständnis und architektonische Sensibilität mit einer klar strukturierten und wirtschaftlich realisierbaren Projektbearbeitung.
Grundlage unserer Arbeit ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Bestand: Bauaufnahme, Schadensanalyse und Bauforschung. Aus der Logik des Gebäudes entwickeln wir individuelle Konzepte.
Konzept und Nutzung folgen der Logik des Bestands – nicht umgekehrt.
Werkverzeichnis
Jede Leiste zeigt die Baugeschichte in Lagen. Die rote Schicht obenauf ist unsere – meist die schmalste.

Feiern in der alten Burg
Hessischer Denkmalschutzpreis 2019Denkmalschutzpreis 2019

Gold und Beton

Gebäude als größtes Exponat

Schutz der Exponate

Architektur und Handwerk
Vorher · Nachher
Wohnhaus Wilhelm-Leuschner-Straße · Trebur · 2017 – 2021
Das ortsbildprägende Wohnhaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße in Trebur wurde über mehrere Jahre hinweg in behutsamen Bauabschnitten denkmalgerecht saniert. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie mit fundierter Bestandskenntnis, klarer Priorisierung und wirtschaftlichem Mitteleinsatz ein hohes denkmalpflegerisches Niveau erreicht werden kann.
Durch die kontinuierliche Begleitung der Bauherrin bei der Einwerbung von Fördermitteln des Landesamts für Denkmalpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnte die Sanierung schrittweise umgesetzt werden.
nachher
vorherLeistungen
Wir begleiten Projekte ganzheitlich über alle Leistungsphasen – von der ersten Analyse bis zur Fertigstellung und darüber hinaus.

Region
Unsere beiden Büros sind selbst Kulturdenkmale, die wir saniert haben: ein Stall des frühen 19. Jahrhunderts in Dilshofen bei Reinheim und die Walkmühle in Wiesbaden.


Fördermittel
Wir beraten zu passenden Programmen, stellen die Anträge und koordinieren mehrere Fördergeber – beim Wambolt’schen Schloss Bund, Land, Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Stadt.
Menschen
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren sich kontinuierlich im Bereich historischer Bauten weiter – einige bringen eine handwerkliche Ausbildung mit.


















Fragen
In der Regel ja. Wer in Hessen ein Kulturdenkmal instand setzen, verändern, umnutzen oder auch nur in seiner Umgebung bauen will, braucht nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz eine denkmalrechtliche Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde. Wir klären früh mit der Behörde, was möglich ist, und stellen die Anträge.
In Hessen sind Kulturdenkmale kraft Gesetzes geschützt; das Denkmalverzeichnis des Landesamts für Denkmalpflege (DenkXweb) gibt online einen ersten Überblick. Verbindlich Auskunft gibt die Untere Denkmalschutzbehörde beim Kreis oder bei der Stadt. Auch Gebäude in einer denkmalgeschützten Gesamtanlage sind geschützt.
Wichtige Fördergeber sind das Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Bewerbung bis 31. Januar des Förderjahres), die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (bis 31. August für das Folgejahr), Sonderprogramme des Bundes sowie kommunale Programme. Gefördert wird meist der denkmalbedingte Mehraufwand. Wir beraten, stellen die Anträge und koordinieren mehrere Fördergeber.
Ja, unter Voraussetzungen. Für vermietete Baudenkmale erlaubt § 7i EStG erhöhte Absetzungen (acht Jahre je 9 %, vier Jahre je 7 %), für selbst genutzte § 10f EStG (zehn Jahre je 9 %). Voraussetzung ist eine Bescheinigung der Denkmalbehörde – die Maßnahmen müssen vor Beginn mit ihr abgestimmt sein. Für die steuerliche Beratung ziehen Sie bitte Ihre Steuerberatung hinzu.
Nicht in jedem Punkt. Das Gebäudeenergiegesetz lässt bei Baudenkmälern Abweichungen zu, wenn die Anforderungen die Substanz oder das Erscheinungsbild beeinträchtigen würden (§ 105 GEG). Energetisch verbessern lässt sich ein Denkmal trotzdem – mit verträglichen Maßnahmen, die wir in der Energieberatung im Baudenkmal entwickeln.
Mit einem Gespräch und einem Termin vor Ort. Dann folgen Grundlagenermittlung und – je nach Aufgabe – Bauaufnahme, Bauforschung und Schadensanalyse. Auf dieser Basis entwickeln wir mit Ihnen und der Denkmalbehörde ein Konzept, klären die Förderung und planen bis zur Fertigstellung.
Ja. Neben Stiftungen, Kirchengemeinden, Kommunen und Landesbehörden betreuen wir private Bauherrschaften – vom Wohnhaus in Trebur bis zur Mittelburg in Neckarsteinach, die sich in Privatbesitz befindet.
Von unseren Büros in Reinheim-Dilshofen und Wiesbaden aus vor allem in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet: Darmstadt, Bergstraße, Odenwald, Wiesbaden, Mainz, Kreis Groß-Gerau, Taunus und Limburg. Insgesamt haben wir mehr als 550 Denkmalprojekte im In- und Ausland betreut.
Kontakt
Ob Sanierung, Umnutzung oder erst einmal die Frage, was an einem Gebäude erhaltenswert ist: Schreiben Sie uns oder rufen Sie an.

Prof. Dipl.-Ing. Kristian KaffenbergerArchitekt, Geschäftsführer